Herzlich Willkommen!

Dezember 10, 2007

Privatfriedhof .com ist eine private Plattform zur Förderung privater Friedhöfe in Deutschland.

Die Zeiten ändern sich. Suchen Sie heute einmal einen Friedhof, der auf Ihre Wünsche eingeht... Ja, richtig: Sie werden keinen finden! Und genau dort setzt PRIVATFRIEDHOF .COM an. Ganz gleich, ob Sie einen privaten Friedhof suchen, auf dem Ihr Haustier neben Ihnen bestattet werden darf oder ob Sie ganz einfach die Nase von dem Grosskirchen voll haben. Oder Sie suchen nur einen billigen Friedhof, der dennoch die Würde des Menschen respektiert. Enjoy :)

Ihr Team von Privatfriedhof .com


Rechtliches

September 30, 2007

Einen Privatfriedhof mit Urnengräbern darf jeder eröffnen, das beweisen Sie Urteile der letzten Jahre (z.B. Verwaltungsgericht Köln, Az.: 9 L 1172/06, Beschluss vom 29.08.2006)! Zu beachten ist nur das "Bestattungsgesetz" Ihres Bundeslandes. Es sollte ein würdiger Ort für Mensch und Tier gefunden werden.

“Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen
unsere Hoffnung, Gedenken unsere Liebe.
Aurelius Augustinus

Veralterte Friedhofskosten sparen


Die sog. "Grabnützungsgebühr", die beim Erwerb einer Grabstelle und die "Bestattungsgebühr" für das Öffnen und Schließen betragen rund 25 Prozent der Gesamtkosten einer Bestattung.

Jede Kommune hat dabei ihre eigene Gebührenordnung. Auf dem Dorf ist die Bestattung in der Regel günstiger als in der Stadt. Die Unterschiede sind enorm.

Ein Erdreihengrab kann man in Ostdeutschland schon für 880 Euro bekommen, wogegen in westdeutschen Großstädten über 3000 Euro verlangt werden. Ein anonymes Grab kann je nach Kommune von 130 bis 2200 Euro kosten. Bei der Friedhofsverwaltung der Stadt oder Kirchengemeinden muss die Friedhofs- und Bestattungsgebührenverordnung veröffentlicht werden oder online aufgerufen werden.

Die Grabnutzung- und Bestattungsgebühren sind nicht die einzigen Kosten die bei einer Bestattung zu bestreiten sind. Weiterhin können Kosten für Friedhofsunterhaltung, für Leichenhalle und Trauerhalle bei Auskleidung der Grabstelle, für Sargträger, Genehmigung und Kontrolle des Grabmals, dann können noch Kosten für Einäscherung und für den Urnenversand anfallen.

Eine Grabstelle wird nicht gekauft, sie bleibt Eigentum des Friedhofträgers. Das Nutzungsrecht für eine Grabstelle erwirbt man mit der Grabnutzungsgebühr. Diese ist zeitlich begrenzt. Meistens für 20-30 Jahre. Beim Reihengrab gelten oft andere Zeiten als bei Wahlgräbern. Bitte informieren Sie sich bei Ihrer zuständigen Kommune. In der Regel sind die Friedhofsunterhaltungsgebühren, die z.B. die gesamte Pflege der Friedhofsanlage außerhalb der Grabstätten beinhaltet in der Grabnutzungsgebühr enthalten. Einige Städte erheben sie separat also informieren Sie sich unbedingt vorher, da die Kosten dann von Jahr zu Jahr steigen können.

Der Leichnahm wird meistens nicht direkt nach dem Tod beigesetzt, er wird in eine Leichhalle gebracht. Sie dürfen frei wählen, wo der Leichnam aufgewahrt werden soll. Vergleichen Sie unbedingt die Preise. Es gibt enorme Unterschiede. Soll der Leichnahm feuerbestattet werden, lassen Sie ihn sofort in das Krematorium bringen, selten werden extra Kosten hierfür berechnet. Erkundigen Sie sich beim Wunsch nach eine Abschiedszelle oder Trauerzelle nach den Preisen.

Auch für die Trauerfeier in einer Trauerhalle werden Gebühren erhoben (von 80 - 200 Euro). Denken Sie dran: Selten schenkt Ihnen jemand etwas, sogar Glockenläuten, Schmuck für die Trauerhalle oder der Orgelspieler wollen bezahlt werden.

In den Beisetzungsgebühren sind meistens nur das Öffnen und Schließen des Grabes erhalten. Meistens zählt das Abräumen der Kränze und Gebinde dazu. Kunstrasen zum Auskleiden des offenen Grabes wird wiederum nur selten berechnet. Fragen Sie nach den Preisen für Sarg- und Urnenträger. Die Kosten können von 80 - 200 Euro betragen. Die Angehören können selber wählen. Sie können selbst die Aufgabe der Sargträger übernehmen.

Das Grabmahl wird auf Standsicherheit oder Gestaltungsvorschriften der Friedhofsatzung überprüft, das nennt sich Grabmahlgenehmigungsgebühr. Sie kann in der Grabnutzungsgebühr enthalten sein, kann aber auch bis zu 250 Euro kosten.

Der Auftrag für eine Feuerbestattung organisiert meistens der Bestatter. Wenn Sie das selbst organisieren können Sie Geld sparen. Vergleichen Sie unbedingt die Preise. Viele Krematorien bieten den Transport deutlich preiswerter an als der Bestatter. Eine Urne darf nicht von Hinterbliebenen transportiert werden. Für den Transport durch einen Bestatter können 40 - 70 Euro berechnet werden.

Anonyme Bestattung: von 450 - 700 Euro (ist auf den ersten Blick nicht die günstigste Variante, aber es fallen nach der Bestattung keine Kosten für Pflege oder Grabstein mehr an.

Unsere Vision

Gerade in der Zeit der grossen Armut in Deutschland ist es an der Zeit, dass neue private Friedhöfe unter privatrechtlicher Aufsicht entstehen. Das schafft Arbeitsplätze und spart Geld bei Bestattungen.

Viel Spass beim lesen wünscht
Michael Rensberger, Graf von Montfort